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Differenzierte Leistungsbewertung in der Realschule

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Differenzierte Leistungsbewertung in der Realschule

Fortbildung vermittelt praxisnahe Umsetzungsbeispiele zu neuen Bildungsplanvorgaben

Iffezheim (Hof) - Realschule neu - ein Konzept, das spätestens seit des Inkrafttretens des neuen Bildungsplans 2016 einigen Lehrerinnen und Lehrern Kopfzerbrechen bereitet. Die theoretischen Konzepte stehen schon lange, praxisbewährte Konzepte zur Umsetzung müssen von den Lehrkräften noch sukzessive erarbeitet werden.

Das Konzept der neuen Realschule sieht vor, dass man dort seine Schullaufbahn ab sofort mit zwei verschiedenen Abschlüssen abschließen kann - entweder nach neun Jahren mit dem Hauptschulabschluss oder nach zehn Jahren mit einem Realschulabschluss - ganz individuell nach dem jeweiligen Leistungsniveau.

In den Klassen 5 und 6, der sogenannten Orientierungsstufe der Realschule, werden zunächst keine Unterschiede gemacht, die Noten orientieren sich ausschließlich am mittleren Niveau (M-Niveau). Am Ende von Klasse 5 gibt es kein „Sitzenbleiben“ mehr. Erst am Ende von Klasse 6 entscheiden die unterrichtenden Lehrer anhand der Noten, ob das jeweilige Kind weiterhin auf dem mittleren Niveau (führt zum Realschulabschluss) oder auf dem grundlegenden Niveau auf (G-Niveau, führt zum Hauptschulabschluss) weiterunterrichtet wird.  Dabei entscheidet die Mehrheit der Fächer das jeweilige Niveau für alle Fächer.

In den weiterführenden Klassen 7 und 8 werden G- und M-Schüler derzeit meist gemeinsam in einer Klasse unterrichtet. Und hier beginnen die Herausforderungen für die Lehrkräfte. Denn zur bisher differenzierten Unterrichtsgestaltung und individuellen Förderung kommt nun auch eine differenzierte Leistungsbewertung hinzu. Es dürfen zwar alle Schülerinnen und Schüler alles lernen, d.h. auch leistungsschwächeren Kindern dürfen keine Lernchancen vorenthalten werden, aber es müssen nicht alle Lernenden dasselbe können. Man kann demnach auf allen Niveaus sehr gute Leistungen erreichen.

Wie man nun so eine differenzierte Leistungsbewertung in der Praxis konkret vornehmen kann, stellte Gerhard Ziener, Dozent am Pädagogisch-Theologischen Zentrum in Stuttgart, den Lehrkräften der Maria-Gress-Schule in Iffezheim in einer schulinternen Fortbildung vor. Ziener ist seit über 16 Jahren im Bereich Schulentwicklung tätig und unterstützt Pädagogen bei der Umsetzung neuer Reformvorgaben. Ziener zeigte während seines Vortrags verschiedene Möglichkeiten der differenzierten Leistungsbewertung und vermittelte Tipps und Tricks, wie sich mithilfe von Operatoren aus den im Bildungsplan formulierten Kompetenzstandards ganz einfach qualitativ hochwertige Aufgabenformate in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden entwickeln lassen.